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Die Landesfläche zerfällt in einen Nord- und einen Südteil, die der
Fluß Tejo grob teilt. Der üppige, bergige Norden unterscheidet sich stark von
den trockenen Tieflandgebieten des Südens. Portugals nordöstliche Hochebene
bildet die Fortsetzung der spanischen Meseta und ist durch Berge, Flußtäler und
tiefe Schluchten gegliedert. Westwärts fällt das Land zum Küstengebirge am
Atlantik ab. Die landeinwärts gelegenen Hochebenen erstrecken sich nach Süden
bis über das Flußteil des Douros und fallen dann in Richtung Westen zu einer
breiten Küstenebene ab. An der Südostgrenze der Hochebene bildet das Kastilische
Scheidegebirge eine natürliche Grenze zwischen Nord- und Südportugal, das zur
Küste hin niedriger wird. Südlich davon fließt der Tejo von Osten nach
Westen und mündet nahe der Hauptstadt Lissabon in den Atlantik. Südlich des
Tejos verlaufen Hügelländer und Ebenen. Die Tieflandgebiete an der Küste
dehnen sich landeinwärts aus und gehen in die Hügelländer des Alentejo im
Osten über, entschwinden nach Süden und bilden die sanften Hügel von Baixo
Alento. Tief im Süden liegen die Berge und Hänge der Algavre und ziehen sich von
der spanischen Grenze bis nach Cabo de São Vicente an Portugals Südwestspitze.
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